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Toljas Pforte

Short facts

  • Rehburg-Loccum
  • 03.11.2021More dates
  • 19:30 - 21:30

Gerd A. Meyer auf den Spuren seines russischen Vaters

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Das „A“ in seinem Namen trägt Gerd A. Meyer noch nicht lange. Es steht für Anatoljewitsch – Sohn des Anatolij. Als Sohn des Anatolij fühlt er sich, seitdem er die Familie seines Vaters kennenlernte.
Des Vaters, der aus Russland stammte und der im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen gefangen genommen wurde. Der als russischer Kriegsgefangener auf einem Bauernhof arbeitete und dort Gerd Meyers Mutter kennenlernte. Eine Liebesgeschichte, deren Ergebnis der kleine Gerd war. Eine tragische Geschichte, weil Anatolij noch vor der Geburt seines Sohnes starb. Und eine, in der Gerd Meyer 60 Jahre alt werden musste, um seinem Vater auf die Spur kommen zu können.
Lassen Sie sich von Gerd A. Meyer seine Geschichte erzählen. Bis hin zu dem Moment, als er in Russland die Klinke der Pforte zum Garten seines Vaters geschenkt bekam. Und darüber hinaus.
 
Wir laden zu diesem Abend mit Gerd A. Meyer an einem für unsere Stadt historischen Datum ein: Am 3. November 1941, also vor genau 80 Jahren, kamen die ersten 48 russischen Gefangenen im Arbeitskommando 5790 an. Ein Lager mitten im Rehburger Forst, in dem viele von ihnen bald darauf starben und in das in den folgenden Jahren Hunderte weitere sowjetische Gefangene kamen.
Seit Jahresbeginn recherchieren wir zu diesem Lager, tauchen in Archive ein, befragen Zeitzeugen und graben im Rehburger Forst. Um den Menschen, die dort gelitten haben, auf die Spur zu kommen.
 

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November 2021

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